Historische Markttage Aichach 2015

Hofbergritter auf den Mittelalterlichen Markttagen zu Aichach 2015

 

Drei Tage lang herrschte in Aichachs Innenstadt reges Markttreiben und die Schiltberger Hofbergritter waren mittendrin... schon am Donnerstag fanden sich zahlreiche freiwillige Helfer beim Einladen und Aufbauen um den Platz am Bruderhof in ein Mittelalterliches Feldlager zu verwandeln. 9 Zelte, 2 Lagerfeuerplätze, eine selbstgebaute Küche, eine 8m lange Tafel und Standarten waren nur ein kleiner Teil der mitgebrachten Ausstattung.
Nach einer ruhigen Nacht ging es am Freitag Nachmittag mit der Generalprobe des Stückes "Das Wittelsbacher Schwert" und dem anschließendem Einzug um 18:00 Uhr endlich los.


Nicht viel Erholung blieb unseren Rittern und Amazonen, denn die erste Aufführung lies nicht lange auf sich warten. Mit viel Getrommel und Gebrüll machten sich die Recken und Maiden der Hofbergritter auf die Suche nach dem sagenumwobenen wittelsbacher Schwert, welches in den hiesigen Wäldern um Aichach als verschollen galt. Der von Pfalzgraf Otto ausgesetzte Finderlohn umfasste neben mehrere Ländereien auch die Hand seiner schönen Tochter Hedwig. Nach zahlreichen Zweikämpfen und einem Bogentunier gab es den erhofften Finder des Schwertes und mit einer Feier endete die Suche. Das Stück wurde von Manuela Balleis passend zum Marktthema "900 Jahre Wittelsbacher und Aichach" geschrieben und lehnte an die Zeit 1115 an, in der Graf Otto von Scheyern seinen Sitz nach Wittelsbach verlegte.


Es folgten 2 weitere Tage mit wunderbaren Wetter und viel Spass im Lager. Der Falkner Mike Coubal verbrachte wieder einige Stunden mit seiner Eule Amadeus und seinem Turmfalken Phillipo dort und am Samstag Abend wurde bei einem Festschmaus an der langen Tafel das Mittelalter festlich gefeiert. Neben zahlreichen "neugierigen" Besuchern die im Lager durch die authentischen Zelte mit deren Innenleben geführt wurden, war auch Zeit um an Taschen und Gewänder aus Leder zu basteln, das ein oder andere Schild zu erneuern oder am Lagerfeuer zu singen.


Der große Festumzug am Sonntag mit 80 Teilnehmenden Gruppen und ca. 50 Hofbergler/innen läutete dann das baldige Ende eines sehr gelungenen und erfolgreichen Wochenendes ein.