Exkursion nach Berching 2010

EXKURSION DES HOFBERGVEREINS NACH BERCHING


Der Schiltberger Hofbergverein machte eine Exkursion in die oberpfälzer Stadt Berching. Erster Bürgermeister Ludwig
Eisenreich (2. v. l.) und Altbürgermeister Rudi Eineder (rechts) begrüßten die Gäste im großen Sitzungssaal des Rathauses.
Für die weiteren Programmpunkte und für die Organisation des Tagesprogramms zeichneten (von links) Hofbergvorstand
Michael Schmidberger, Vizebürgermeisterin Gerlinde Delacroix und Stadtführer Alexander Delacroix verantwortlich.


Das Hofbergtheater Schiltberg im Wittelsbacher Land und die Stadt Berching am Main-Donau-Kanal verbinden seit 1992
kulturelle Bande. Jetzt unternahmen 34 Schiltberger Theaterleute eine heimatkundliche Exkursion in die Europastadt, um die
freundschaftlichen Kontakte zu erneuern und bisher unbekannte Sehenswürdigkeiten Berchings kennenzulernen.
Die Schiltberger Besuchergruppe wurde zum Auftakt mit einem Bürgermeisterempfang im großen Sitzungssaal des Rathauses
begrüßt. Daran nahmen von Berchinger Seite der neue Bürgermeister Ludwig Eisenreich, Vizebürgermeisterin Gerlinde
Delacroix, Altbürgermeister Rudolf Eineder und Stadtführer Alexander Delacroix teil. Eisenreich stellte den Gästen seine 8600
Einwohner zählende Gemeinde mit ihren 43 Ortsteilen und 180 Vereinen vor. Überregional bekannt sei „die Perle der Oberpfalz“
vor allem durch den Berchinger Rossmarkt im Februar und die Berchinale – größtes Lichtevent in Bayern – im Juli.
Im Gegenzug skizzierte der Hofbergvorsitzende Michael Schmidberger seinen Kulturverein und rief die bisher wichtigsten
Auftritte der Hofbergritter in Berching (1992 und 1996), das Gastspiel der Hofbergspieler (2004) und die regelmäßige
Mitwirkung einzelner Solisten bei der Berchinger Literaturnacht in Erinnerung.

Nach dem Austausch von Erinnerungsgeschenken und einem Stehempfang übernahm Alexander Delacroix die Regie und
zeigte den Schiltbergern die Sehenswürdigkeiten im „Kleinod des Mittelalters“. Dazu zählten die begehbare Stadtmauer aus
dem 15. Jahrhundert mit ihren vier Stadttoren und 13 Türmen, die Stadtpfarrkirche und die Lorenzkirche. Am Frauenturm
überraschte die „Bachamer“ Schauspielerin Natascha Brendl mit einer Einlage als resolute Schmiedemeisterswitwe.
Der Rundgang führte weiter zum 1992 eröffneten Main-Donau-Kanal und bezog auch die Reste des historischen Ludwig-
Main-Kanals ein. Am Nachmittag besichtigten die Schiltberger die nahe Benediktinerabtei Plankstetten. Hier führte der
86-jährige Pater Benedikt mit Power und missionarischem Eifer durch die romanische Klosterkirche und die Krypta. Auf
dem Klostergelände wusste Alexander Delacroix noch manch Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart Plankstettens
zu berichten. Der Klausurhof der Mönche ist derzeit eine tiefe Baugrube. Hier stand man auf dem Urboden des Klosters
und lauschte den Schilderungen Pater Andreas’ über die einzelnen Bauabschnitte der auf viele Millionen Euro veranschlagten
Generalsanierung. „Essen wie die Mönche“ war anschließend in der Klosterschenke angesagt. Dann rollte der Bus heimwärts
und gab die Hofbergler ihren Familien pünktlich zur Heute-Sendung zurück.


Die Berchinger Stadtmauer und den Pulverturm aus dem 15. Jahrhundert wählten die 34 Schiltberger
als Hintergrund für ihr Gruppenfoto.




Michael Schmidberger
19. April 2010