Winterwanderung der Hofbergritter 2014

Winterwanderung der Hofbergritter des Freilichttheatervereins Schiltberg vom 24. - 26. Januar 2014


Die Ritter und Edeldamen des HFTV versammelten sich auch in diesem Winter wieder auf dem Hofberg, um das mittlerweile schon traditionelle Wochenende mit einer Wanderung in historischen Gewändern durchzuführen.
Bereits im Dezember wurde die Wanderroute durch die heimatliche Winterwelt von drei Rittern ausgewählt.
Die Teilnehmer des Hofberg-Freilichttheatervereins fanden sich schon am Freitag im Rittersaal ein und wurden dort in gewohnter und geschätzter Manier versorgt. Die Küchendirnen leisteten wieder ganze Arbeit und so konnte dem Auftakt des Ritterlagers ein beschaulicher Rahmen gegeben werden.
Pünktlich am Samstagmorgen brachen die Ritter und Damen nach einem reichlichen Frühstück vom Hofberg auf. Begleitet wurden die Hofbergler auch in diesem Jahr von Freunden der Rittergruppe Riddari léon und dem Aichacher Falkner Mike Couball.
In diesem Jahr führte sie der Weg zunächst zur Schiltberger Dreifaltigkeitskapelle, von wo aus der Trupp nach einer kurzen Besinnung weiter Richtung Weilach marschierte. Dort staunten zwei Polizisten nicht schlecht, als sie die Truppe erspähten. Zur Verkehrsüberwachung hatten sie nahe der Sparkasse Position bezogen, als der wilde Haufen auftauchte.
Das erste Etappenziel hatten sie dann in Gachenbach erreicht, als sie in der Gastwirtschaft „Neumayr“ zum Mittagessen einkehrten. Eine besondere Überraschung wartete dort auf Christian Huber, der von seinen Eltern heimlich dorthin gelotst wurde, damit ihm die Ritter ihr Geschenk zum 30. Geburtstag überreichen konnten. Er erhielt ein „Honorarium Lignum“, ein kunstvoll gestaltetes Holzbrett.
Frisch gestärkt zogen die Recken weiter. Nach einem kurzen Abstecher nach Unterschönbach, schlugen sich die Wanderer in den Wald und zogen fernab der Straße nach Rapperzell. Dort wartete bereits in der Gastwirtschaft „Schwiebinger“ eine deftige Brotzeit auf die Ritter. Die gesellige Atmosphäre lud zum Bleiben ein und so war es bereits dunkel, als die Gruppe die Wirtschaft verließ.
Die letzte Etappe führte nun noch durch den Wald zurück nach Schiltberg. Für diesen Wanderabschnitt waren extra Fackeln vorbereitet worden, mit denen der Weg beleuchtet werden konnte. So gewann die letzte Strecke der insgesamt 14 km an besonderem Reiz und wurde sehr ruhig begangen.
Als schließlich der Sportplatzberg in Schiltberg erklommen war, wurde die Bühnenanlage zur Begrüßung erleuchtet. Einen gemütlichen Ausklang fand der Samstag wiederum im Rittersaal des Vereins.
Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen und dem Aufräumen endete ein großartiges und erlebnisreiches Wochenende unter Freunden.