Winterwanderung der Hofbergritter 2017

Die Hofbergritter trotzen den eisigen Temperaturen!

Die knappen minus zwanzig Grad der letzten Nächte veranlassen so manchen dazu das Haus erst gar nicht zu verlassen. Nicht so bei den Hofbergrittern! Gewandet in historischen Gewändern zog eine eiserne Schar aus um das nähere Umland unsicher zu machen.

Treffpunkt zur Wanderung war Samstags morgen um neun Uhr. Da ja bekanntlichermaßen die Pünktlichkeit eine der wichtigsten ritterlichen Tugenden ist, waren die Teilnehmer der Wanderung bereits vor neun im Rittersaal um den bevorstehenden Marsch rechtzeitig zu beginnen.

Der erste Anstieg ist erklommenDer erste Anstieg ist erklommen

So verliesen nun die wackeren Recken und Edeldamen den Hofberg über verschneite Wiesen und gefrorene Wasserlöcher in den Schiltberger Forst. Der eisige und verschneite Weg durch den winterlichen Wald war schon von Beginn an sehr anstrengend, man muss ja bedenken dass die ritterlichen Stiefel nicht mit Goretex und tiefem Profil oder sonstigem modernen Teilen ausgestattet sind. Was dann noch erschwerend für einen der Ritter hinzukam war dass seine Tochter, die jüngste Teilnehmerin mit Ihren drei Jahren, den steilen Berg in Richtung Holzland warm eingepackt auf dem Schlitten verbrachte den der Papa natürlich nicht schnell genug ziehen konnte. „Da kommt man sogar bei den Temperaturen ins Schwitzen“ so das Resümee als der steile Anstieg endlich sein Ende gefunden hatte.

Die ersten Sonnenstrahlen erreichen unsDie ersten Sonnenstrahlen erreichen uns

Beim verlassen des Waldes bekamen die Ritter auch endlich die ersten warmen Sonnenstrahlen ab. Der Weg führte weiter nach Kühnhausen, dort wurde dann auch die jüngste Teilnehmerin von ihrer Mama abgeholt und durfte sich noch vor dem Mittagessen etwas ausruhen. Als auch die Wanderer ihr Flüssigkeitsdefizit wieder ausgeglichen hatten ging die Reise weiter. Nachdem einige weitere Kilometer Wald- und Wiesenweg zurückgelegt wurden erreichten die Edelleute zur Mittagszeit die Gast- und Tafernwirtschaft in Niederdorf.

Nach dem Aufwärmen und einer reichlichen Stärkung in der Wirtsstube bedankten sich die Rittersleut mit einem Lied bei den Wirtsleuten. Der folgende Teilabschnitt der Wanderung war nach dem Essen schnell abgehackt. Und eh man sich versah waren die Wanderer schon in Brentenholz. Dorthin hatte sie Franz Schmid eingeladen um sich vor dem letzten Abschnitt der Wanderung nochmal zu stärken. Bei Gesprächen rund um den Hofberg und vor allem auch um die kommende Theatersaison 2018 „ROBIN HOOD“ vergas man ganz schnell die Zeit und der Abend brach bereits herein.

Beim Aufwärmen in BrentenholzBeim Aufwärmen in Brentenholz

Doch selbst die Dunkelheit machte den Schiltbergern nichts aus. Fackellicht begleitete die Ritter und Edeldamen durch die Höllgräben des Schiltberger Forst‘s. Hier wurde es nicht versäumt die Sage des besagten Waldabschnittes zu erzählen und somit auch noch ein bisschen Gänsehautfeeling zu verbreiten.

Als man nach den knappen 20km den Hofberg wieder erreichte stärkte man sich noch bei selbst gekochtem Eintopf und lies den Abend langsam ausklingen.