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1988

Theatersaison 1988 Das Wittelsbacher Schwert

(Ritterschauspiel von Ferdinand Höfels)

Vorspiel

Der Sänger von Kürenberg schildert die tragischen Geschehnisse des "Todeskreuzzuges" (1147) und kündet die verhängnisvolle Parteinahme Pfalzgraf Ottos von Wittelsbach im Konflikt zwischen Welfen und Staufen.

1. Akt

Mit der Sühneforderung der Reichsfürsten erscheint an der Spitze des Reichsheeres König Konrad von Staufen vor Burg Kelheim (1151). In seiner Streitmacht steht auch sein Neffe, Herzog Friedrich von Schwaben. Der Burgherr, Pfalzgraf Otto von Wittelsbach, lehnt empört die Bedingungen ab und schickt sich mit seinem Sohn Otto und den treuen Vasallen in die Belagerung.

Nach vier Wochen erfolgloser Einschließung ergibt sich durch Zufall eine Versöhnliche Aussprache zwischen Herzog Friedrich und dem Grafensohn Otto, die seit dem Kreuzzug befreundet sind. Ihre Vermittlung ermöglicht ein ehrenhaftes Ende der Belagerung.

2. Akt

Edle Ritter und hohe Frauen sind neben Herzog Friedrich der Einladung des jungen Otto zur Jagd und höfischem Vergnügen auf Burg Wittelsbach gefolgt (1152). Otto und Agnes von Loon besiegeln ihre tiefe Zuneigung mit dem Verlobungswort. Reiter bringen die Nachricht vom Tod König Konrads und von der Bestimmung Herzog Friedrichs zum neuen deutschen König.

Zwischenspiel

Der Sänger von Kürenberg gibt Kunde von der Königskrönung und den weiteren Ereignissen der folgenden Jahre.

3. Akt

Auf der Rückreise von der Kaiserkrönung in Rom geraten Friedrich Barbarossa und sein Tross in der Veroneser Klause (felsiger Engpass) in einen Hinterhalt oberitalienischer Freiheitskämpfer (1155). Mit verwegenem Einsatz stürmt Otto deren Stellung und kämpft seinem kaiserlichen Freund den Weg frei.

4. Akt

Ein Marktsänger stimmt auf den Hoftag zu Altenburg ein (1180). Kaufleute und Fahrende bevölkern den Platz, als Kaiser Barbarossa und Otto von Wittelsbach, inzwischen Pfalzgraf, mit großem Gepränge eintreffen. Ritter tragen ein Schwerterturnier aus. Beim anschließenden Hoftag wird Heinrich der Löwe geächtet und seiner Lehen entsetzt. An dessen Statt erhebt Kaiser Friedrich Otto von Wittelsbach zum Herzog von Bayern.

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