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1994

Theatersaison 1994 Wilhelm Tell

(Schauspiel von Friedrich Schiller)

Der Habsburger König Albrecht beruft seine Parteigänger als Landvögte, um durch deren Willkürherrschaft die reichsunmittelbaren Schweizer Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden allmählich seiner Hausmacht zu unterwerfen. Angesichts der Verbrechen des Reichsvogts Geßler schließen sich führende Bürger zur Gegenwehr zusammen und schwören auf dem Rütli: "Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern".

Tell, der unpolitische Einzelgänger, gehört nicht zu den Eidgenossen, denn er glaubt: "Dem Friedlichen gewährt man gern den Frieden". (Und:) "Der Starke ist am mächtigsten allein". Er weigert sich, den zur Schau gestellten Hut des Landvogts zu grüßen, wird von Geßler zu dem berühmten Apfelschuss vom Kopf seines Sohnes gezwungen und anschließend verhaftet. Den Fesseln entsprungen, kommt er zu der Einsicht, dass der Tyrannenmord unumgänglich ist. Nicht in solidarischer, allenfalls in stellvertretender Handlung für das unterdrückte Volk erschießt Tell den Tyrannen.

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