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Das Theaterstück

„ROBIN HOOD“

auf dem Schiltberger Hofberg!

 

Die historischen Fakten sind bekannt: Der englische König, Richard I., genannt Löwenherz, gerät am 21. Dezember 1192 in Gefangenschaft, seine Entführer fordern ein gigantisches Lösegeld. Dem Bruder des Königs, John Ohneland, kommt das sehr gelegen, er verrät Richard, indem er die Zahlung des Lösegelds verweigert, und versucht selber den Thron zu besteigen.

Um diesen Verrat sind im Laufe der Jahrhunderte viele Geschichten entstanden, und eine davon ist, dass Robin Hood, der legendäre englische Kämpfer gegen jedwede Ungerechtigkeit, sich gegen die Tyrannei des Bruder-Verräters wehrt. Und damit sind wir auch schon mitten in unserer Geschichte, die im Sommer 1193 in Nottinghamshire spielt: Unter dem Vorwand, das Lösegeld aufbringen zu müssen, hat John Ohneland die Steuern erhöht und erpresst ihre Zahlung mit Folter, Mord und Brandschatzung. Zu seinen eifrigen Helfershelfern gehört dabei der Sheriff von Nottingham, der sich zusammen mit seiner Frau, Lady Samantha, ganz nebenbei ebenfalls gehörig bereichert und eine skrupellose Willkürherrschaft aufbaut.

Doch John Ohneland benötigt dringend noch etwas, um König werden zu können: Den Kelch von Rattindorough, eines der Insignien für die Königswürde. Nur, wer Krone, Zepter und den Kelch hat, ist der rechtmäßige König von England. Diesen Kelch aber verwahrt Sir Thomas of Allingtonhill, königlicher Ritter in Nottinghamshire, und gibt ihn nicht heraus, denn er durchschaut Johns Pläne und steht treu zu Richard Löwenherz. Kurzerhand überfällt der Sheriff die Burg am Hochzeitstag von Steven of Allingtonhill, Thomas´ ältestem Sohn, und nimmt dessen Braut und ihre beiden Schwestern samt Gouvernante als Geiseln, loszukaufen durch den Kelch oder ein hohes Lösegeld. „Den Kelch bekommt er nie!“, schwört Sir Thomas und macht sich auf, seine Barschaften zu holen, die seit Generationen im Kloster von Maidenleg hinterlegt sind. Doch der korrupte Abt steckt mit dem Sheriff unter einer Decke und gibt ihm keinen Viertelshilling.

Die letzte Hoffnung der Allingtonhills ist der Sherwood Forest, der tiefe, unergründliche Wald bei Nottingham. Denn dort gibt es eine Bande von vogelfreien Frauen und Männern mit ihren Anführern Robin Hood, Marian, Little John und Bruder Tuck, die das böse Spiel des Sheriffs ebenfalls durchschauen und täglich durchkreuzen. Sie befreien zum Tod Verurteilte, nehmen die Witwen und Kinder der ermordeten Bauern auf, erleichtern reiche Adlige und Geistliche um ihr ach so schweres Gold und verteilen es an die Notleidenden, das Kopfgeld für sie steigt ebenfalls täglich. Dabei tricksen sie ihre Gegner immer wieder aus, mit Verkleidung und Schläue, Pfeil, Bogen und Stock und anscheinend nie endendem Humor. Als Thomas und Steven of Allingtonhill ihnen ihre Not schildern, versprechen die Vogelfreien ihnen zu helfen, logisch. Der Kelch wird niemals ausgeliefert werden! Und die Geiseln werden befreit werden! Und der Abt von Maidenleg soll etwas erleben! Und das alles zu Fuß, denn Pferde haben bei Robin Hood nur der Sheriff und seine Offiziere und Constabler. Die Zeit drängt, der Braut droht die Zwangsheirat, ihren Schwestern die Klostereinweisung, oder wahlweise allen der Galgen, Herr und Frau Sheriff sind nicht zimperlich.

Afra und Hans Kriss haben das Stück für das Hofberg-Theater geschrieben und sind tief eingestiegen in die große Menge an Literatur über Robin Hood. Die Grundlage für all die Geschichten, Bücher und Filme bilden 38 überlieferte Balladen, die zwischen 1450 und 1770 niedergeschrieben wurden. Afra und Hans haben Motive aus fünf dieser Balladen zu einer Geschichte verwoben, deren Grundzüge wiederum alle Balladen prägen: Robin Hood und seine Vogelfreien leben im Wald eine ideale Gesellschaftsordnung, sie kämpfen gegen die Ungerechtigkeit, gegen die Autoritäten, sie nehmen den Reichen und geben den Armen, und es ist immer Sommer, die Bäume blühen und die Vögel pfeifen. Und das alles auf der Hofberg Freilichtbühne, quasi ja schon mitten im Wald, mit jeder Menge Platz für Verfolgungsjagden zu Pferd und zu Fuß, Prügeleien, Prozessionen und Bogenschützen.

Dass alles gut bis sehr gut ausgeht, versteht sich von selbst, wir erzählen schließlich auch die Geschichte von Robin Hood und Marian. Und dass am Ende auch Richard Löwenherz wieder König ist, … aber wir wollen nicht zu viel verraten.

 

 

Das Ehepaar Kriss wird das Theaterstück für den Hofberg-Theaterverein inszenieren. Nähere Infos folgen in Kürze.

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