{"id":888,"date":"1985-08-08T11:30:50","date_gmt":"1985-08-08T11:30:50","guid":{"rendered":"https:\/\/hofberg-freilichttheater.de\/?p=888"},"modified":"2023-08-09T13:04:34","modified_gmt":"2023-08-09T13:04:34","slug":"theatersaison-1985-pfalzgraf-otto-von-wittelsbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hofberg-freilichttheater.de\/?p=888","title":{"rendered":"THEATERSAISON 1985 PFALZGRAF OTTO VON WITTELSBACH"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Akt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ende des 12. Jahrhunderts herrscht Pfalzgraf Otto von Burg Wittelsbach aus \u00fcber das Land zwischen Isar und Lech. Unter seinem Vorsitz findet in Aichach ein dramatisch verlaufender Gerichtstag statt, bevor sich buntes Markttreiben entfaltet. Dem zur Jagd ausreitenden Pfalzgrafen wird hoher Besuch angemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Akt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ziehen der Stauferk\u00f6nig Philipp von Schwaben und Herzog Ludwig von Baiern mit edlem Gefolge in den Burghof zu Wittelsbach ein. Pfalzgraf Otto begr\u00fc\u00dft die Erlauchten G\u00e4ste mit einem Festmahl und einem Ritterturnier, das er siegreich besteht. Der ungew\u00f6hnliche Preis verschafft ihm die Gunst der k\u00f6niglichen Prinzessin Beatrix.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nig Philipp verspricht dem Pfalzgrafen seine Tochter Beatrix zur Gemahlin, falls ihn Otto im Kampf um den deutschen Thron unterst\u00fctzt. Sofort wechselt der verliebte Pfalzgraf mit dem Staufer darauf den Treueschwur.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwischenspiel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Minnes\u00e4nger Walther von der Vogelweide berichtet im Zwiegespr\u00e4ch mit fahrenden Rittern die Ereignisse der folgenden Jahre: Pfalzgraf Otto verhilft dem Staufer zur Oberhand \u00fcber den welfischen Gegenk\u00f6nig. Dennoch l\u00f6st Philipp die Verlobung seiner Tochter mit dem nun bedeutungslosen Wittelsbacher, um Beatrix eintr\u00e4glicher zu verheiraten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Akt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 21.6.1208 kehrt K\u00f6nig Philipps Hofstaat nach einer Hochzeitsfeier im Palast des Bischofs Ekbert zu Bamberg ein. Der entscheidende Sieg \u00fcber die Welfen steht bevor. Vergeblich wird der K\u00f6nig noch einmal an Ottos treue Dienste und das Heiratsversprechen erinnert. Auf dem H\u00f6hepunkt seiner Macht empfindet der Staufer f\u00fcr den Pfalzgrafen nur noch Spott und Hohn. Pl\u00f6tzlich st\u00fcrzt der Betrogene herein und nimmt am K\u00f6nig blutige Rache.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Akt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem K\u00f6nigsmord hat sich Pfalzgraf Otto auf seine Stammburg Wittelsbach gefl\u00fcchtet. Im Dezember 1208 erscheint Herzog Ludwig vor den Mauern, um als Landesherr die gegen den Pfalzgrafen verh\u00e4ngte Reichsacht zu vollstrecken. Otto entrinnt im Kampf, Burg Wittelsbach aber geht in Flammen auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Akt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Schicksal des Pfalzgrafen erf\u00fcllt sich im M\u00e4rz 1209. Verlassen von allen, findet Otto Zuflucht im Hof der M\u00f6nche von Ebrach bei Oberndorf an der Donau. Doch die H\u00e4scher sind ihm schon auf den Fersen. Reichsmarschall Heinrich Calatin von Pappenheim gew\u00e4hrt dem einst tapferen und ehrenhaften Ritter den letzten Zweikampf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Akt Ende des 12. Jahrhunderts herrscht Pfalzgraf Otto von Burg Wittelsbach aus \u00fcber das Land zwischen Isar und Lech. 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